Jahrelang war sie deine erste Wahl, sie hat dich auf viele Abenteuer begleitet und war auch an deiner Seite, wenn es mal schlecht lief. Doch jetzt ist sie kaputt! ☹ Es geht hier, na klar, um deine Lieblingsjeans. In diesem Artikel verraten wir dir, was du jetzt noch tun kannst, um deine Jeans trotz Riss zu retten! 

Möglichkeit 1: Löcher vermeiden

Auch wenn es dafür jetzt wahrscheinlich schon zu spät ist, beginnen wir diesen Beitrag mit einigen Tipps, wie sich Löcher und andere Schäden an deiner Jeans vermeiden lassen. 

  • Wenig und sanft waschen: Waschen ist purer Stress für deine Lieblingsjeans. Daher solltest du sie so wenig wie möglich in die Waschmaschine stecken. Wenn sie z.B. nach Rauch riecht, reicht es oft deine Jeans ein paar Stunden an die frische Luft zu hängen. Die absolute Wunderwaffe gegen üble Gerüche ist im Übrigen das Tiefkühlfach! 
  • Flecken reibst du am besten direkt aus. Wenn es dann aber doch einmal Zeit ist für die Waschmaschine, solltest du deine Jeans höchstens bei 30 Grad mit maximal 1000 Umdrehungen waschen, Weichspüler und der Wäschetrockner sind tabu! 
  • Die richtige Jeans wählen: Bei Jeans lohnt es sich, auf Qualität zu setzen. Qualitative Denimstoffe halten um einiges länger als die oft schlecht verarbeitete billige Konkurrenz. Außerdem ist die Haltbarkeit deiner Jeans oft auch von ihrem Style abhängig. Jeans mit aufwendigen Waschungen wurden oft unzählige Male vorgewaschen und sandgestrahlt, das macht sich logischerweise deutlich weniger robust. Echte Puristen entscheiden sich für eine sogenannte Raw-Denim. Die ist gar nicht vorgewaschen und erhält ihren spezifischen Look erst durch das Trageverhalten des:der Besitzer:in. 

Möglichkeit 2: Löcher und Risse flicken

Nun ist es passiert, deine Jeans hat einen Riss. Jetzt einmal tief durchatmen, oft ist dein Lieblingsteil noch zu retten! Wir erklären dir, wie auch Anfänger:innen ihre Jeans selbst flicken können!

a.       Mit einer Nähmaschine

Du besitzt eine Nähmaschine? Super. In wenigen Schritten kannst du damit selbst Löcher im Schritt deiner Jeans reparieren! 

  • Du brauchst: Nähmaschine, Stickvlies (oder einen nicht-dehnbaren Stoffrest, z.B. von einer alten Jeans) möglichst farblich passend zur Hose, farblich passendes Garn  
    • Schritt 1: Wende die Hose auf Links. Dann legst du deinen Stickvlies oder das Stück Stoff genau über das Loch. Das fixierst du dann mit Stecknadeln. 
    • Schritt 2: Jetzt drehst du deine Hose wieder auf rechts. Nun musst du die passende Stelle auf deine Nähmaschine ziehen. Das kann je nach Position etwas Fummelarbeit sein, aber es lohnt sich. Einfacher geht es meist, indem du den Fuß deiner Nähmaschine abnimmst. 
    • Schritt 3: Jetzt wird genäht! Ziehe die Hose und das Loch straff und fange an einer Seite an mit Geradstich darüber zu nähen – immer wieder, vorwärts und rückwärts. Dranbleiben lohnt sich, denn je dichter du nähst, desto schöner wird das Endergebnis. Wenn du an der anderen Seite des Lochs angekommen bist, bist du fertig. Den überstehenden Stoff kannst du auf der Rückseite jetzt einfach abreißen oder abschneiden. Fertig!